Angebote für Schulen

Das ISP bietet sexualpädagogische Workshops für Schulen ab der 4. bis zur 13. Schulstufe an.

Kinder im Kindergarten bzw. in der 1. bis zur 3. Schulstufe stellen ihre Fragen rund um den Themenbereich Sexualität ihren Bezugspersonen häufig  in Alltagssituationen. Entwicklungsbedingt beginnen die meisten Kinder erst ab der 4. Schulstufe manche intime Fragestellungen lieber mit Außenstehenden zu besprechen. Auch wenn ein sexualpädagogischer Workshop mit Kindern zwischen 3 und 8 Jahren lustig, informativ und kreativ sein kann, so ist der reale sexualpädagogische Wert eher gering.

Für Eltern, PädagogInnen und andere Bezugspersonen von Kindern unter 8 Jahren bietet das ISP daher spezielle sexualpädagogische Fachvorträge zum Thema Sexualerziehung im Ausmaß von 2 Stunden an.

Sexualpädagogische Workshops für Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren an der Schule

  • Dauer der Workshops: Mindestens 2 UE – max. 4 UE
  • Arbeiten mit der gesamten Klasse
  • Leitung, wenn gewünscht, durch ein sexualpädagogisches Team (Frau/Mann)
  • Sexualpädagogische Workshops in der 4./5./6. und 7. Schulstufe werden ausschließlich in Zusammenhang mit einem Elternabend oder einer differenzierten Elterninformation abgehalten.
  • Das sexualpädagogische Team arbeitet, wenn möglich, ohne Beisein der Pädagogin -des Pädagogen mit der Klasse

Ziele:

  • Altersadäquate Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität
  • Erlernen eines wertschätzenden Umgangs mit dem eigenen Körper
  • Erweiterung der Handlungskompetenz
  • Kennenlernen und Integrieren eines Gesundheitsbewusstseins in Bezug zur Sexualität
  • Erweiterung der persönlichen Handlungskompetenz
  • Förderung der differenzierten Wahrnehmung von Gefühlen
  • Förderung der differenzierten Körperwahrnehmung
  • Erlernen von Möglichkeiten über Sexualität und eventuelle Probleme in diesem Kontext zu sprechen
  • altersadäquate Wissensvermittlung im Sinne der sexualpädagogischen Didaktik zu allen Bereichen rund um die sexuelle und reproduktive Gesundheit
  • Förderung der Auseinandersetzung mit sich selbst
  • Förderung eines positiven, wertschätzenden Umgangs mit dem Thema Sexualität
  • Aufklärung von Mythen und Gerüchten, v.a. auch jener, die durch mediale Darstellung der Sexualität determiniert werden
  • Prävention von sexueller Gewalt – Schutz und Sicherheit durch Wissen und Körperkompetenz
  • Prävention von Gewalttendenzen in Beziehungen durch Stärkung der emotionalen Kompetenz

Verwendete Methoden und Ablauf:

Das sexualpädagogische Konzept beinhaltet in erster Linie die Lebendigkeit im Umgang mit der Gruppe und das Aufnehmen aktueller Fragen zu diesem Thema. Die Methodik während des Workshops variiert je nach Alter und Zeitbudget, beinhaltet aber im Wesentlichen folgende Aspekte:

Aufwärmphase, Schaffung eines „Gesprächsraumes“ durch eine gezielt eingesetzte Methode

Arbeiten mit der Black Box

Brainstorming

Quiz

Rollenspiel

Einsatz von Methoden aus dem Improvisationstheater

spezifische Methoden zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten

Geschlechtertrennung: Die Trennung zwischen Burschen und Mädchen wird dann durchgeführt, wenn die beiden Geschlechter sich gegenseitig blockieren würden. Dies geschieht vor allem in jüngeren Altersgruppen (9 -13), aber auch bei bestimmten Themen (z.B. sexuelle Gewalt). Um die Möglichkeit einer gemeinsamen Auseinandersetzung zu bieten wird der sexualpädagogische Workshop ansonsten immer gemischtgeschlechtlich durchgeführt.

Das sexualpädagogische Team orientiert sich in erster Linie an den Fragen der Gruppe!

Es werden grundsätzlich alle Fragen, Bemerkungen und Themen aufgenommen.

Das sexualpädagogische Team arbeitet mit und an den Themen der Gruppe. Es gibt daher keine standardisierten Vorträge.